Das zukunftsweisende Molkerei-Konzept der Andechser Molkerei Scheitz sieht umfassende Umbau- und Neustrukturierungsmaßnahmen in folgenden Unternehmensbereichen vor:
1. Modernisierungen in der Produktion
2. Höchste Energieeffizienz und „Energie-Zentrale“
3. Neubau eines ökologischen ‚Null-Energie-Verwaltungsgebäudes
Der Gemeinderat Andechs hat den Bebauungsplan Nr. 22 „Sondergebiet Andechser Molkerei Scheitz GmbH im Gemeindeteil Erling" in der Fassung vom 29.11.2011 als Satzung beschlossen Im Folgenden finden Sie die wichtigsten baulichen Aspekte auf einen Blick.

- Bebauungsplan
Maßnahmen und zeitliche Umsetzung
► Bedeutende Modernisierungen in der Produktion
- Errichtung der Technikzentrale:
→ abgeschlossen
- Umbau Sozialräume
→ abgeschlossen
- Umbau Labor
→ abgeschlossen
- Entfernung alte Ammoniakzentrale:
- Herstellung Medienschacht I:
- Abwasserverlegung:
- Verlegung Materialaußenlager/Wertstoffe:
→ Umsetzung bis 03/2012
→ abgeschlossen
→ seit 04/2011 in Betrieb
→ Dauer 3 Monate, Umsetzung bis 07/2012
→ Umsetzung zeitgleich mit Verwaltungsgebäude
► Bau des Verwaltungsgebäudes in Form eines Hügelhauses als "Brücke" zwischen Produktionsstätten und der Nachbarschaft
- Beginn Verwaltungsgebäude und Parkplatzsituation:
→ Dauer 12 Monate, Umsetzung bis 2013
- Bezug Verwaltungsgebäude:
→ Umsetzung bis 2013/14
- Neubau Hochregallager:
→ Dauer 8 Monate, Umsetzung bis 10/2012
Der Verwaltungsbau ist das Kernstück des umfassenden Molkerei-Konzeptes und ist in Form eines Hügelhauses mit integriertem Rundbau vorgesehen.
1. Das „Hügelhaus“
- Das Verwaltungsgebäude ist ein „ökologisches Null-Energie-Hügelhaus“, dank einer ökologischen Bauweise mit ‚Energie-Nutzungsregelkreisen’, intelligenter Innenlichtsteuerung und Temperaturregelungen
- Keine übliche Bodenversiegelung, da ein „Grasdach mit heimischer Strauch- und Baumbepflanzung“ vorgesehen ist
- Fungiert als ästethischer "Lärmschutzriegel" zur Nachbarschaft und macht eine Lärmschutzwand aus Beton überflüssig
2. Der Rundbau
- Schaukäserei für Besucher im Innenbereich der Molkerei
- Einblicke in die Arbeitsabläufe
- Anlieferung der Milch
- Pasteurisierung
- Butterei - Übersicht über die Molkerei-Gesamtproduktion
- Kein direkter Weg vom obersten Geschoss des Rundbaus auf das Dach vorhanden
3. Die landschaftliche Einbindung
- „Grasdach mit heimischer Strauch- und Baumbepflanzung" führt die Geländelinie der landschaftstypischen Hügellandschaft fort
- Aufwertung des Betriebsgeländes: Ablenkung von „Milchsilo-Anhäufungen“ und Molkerei-Zweckbauten
- Errichtung eines landschaftsangepassten Natur- und Erholungsgeländes für Mitarbeiter und Besucher mit einheimischer Vegetation
Warum soll ein Hundertwasser-Bau entstehen? Hundertwasser-Architektur will „die Natur wieder in die Stadt holen“ und steht für ein natur- und menschengerechteres Bauen. So werden auch die ANDECHSER NATUR Produkte im Einklang mit Mensch und Natur hergestellt. Das passt perfekt zusammen. Was denken Sie? Lesen Sie mehr…

- Rogner Bad Blumau Steiermark/Österreich
Die Leitlinie
Das Versprechen der Andechser Molkerei Scheitz zur Erzeugung ihrer Bio-Produkte lautet: ‚Natürliches natürlich belassen’!
Die Idee
Verstärkte Einbindung von Natur in das Unternehmensgelände.

- Rogner Bad Blumau Steiermark/Österreich
Der Impuls
Hundertwasser-Architektur zeichnet sich aus durch die Ablehnung genormter Linien. Sie akzeptiert dagegen Naturformen und -farben. Friedensreich Hundertwasser forderte die „Rückgabe von Territorien an die Natur“, „Toleranz der Spontanvegetation“ und „Wiedervereinigung der Schöpfung des Menschen und der Natur“.
Er wünschte sich ein „natur- und menschengerechteres Bauen“!

- Rogner Bad Blumau Steiermark/Österreich
Die Entscheidung
Das Andechser Credo „Natürliches natürlich belassen“ findet seine Verwirklichung im „Hundertwasser-Hügelhaus“.
Das Bauwerk unterwirft sich der dort ursprünglichen lebenden Vegetation. Es birgt sich darunter wie unter einem Schutzmantel vor Sonne, Wind und Regen.
Es fügt sich in die Moränenlandschaft ein und seine Ausgestaltung mit allen Funktionen bietet sowohl Arbeitsstätte als auch Schutz. Friedensreich Hundertwasser hätte die Selbstverpflichtung der Andechser Molkerei geachtet, schließlich zollt „Natürliches natürlich belassen“ der Natur höchsten Respekt!







